zuletzt aktualisiert am: 10.12.2025 Autor: Jonas Frey
Eichhörnchen sind eindrucksvolle kleine Kletterkünstler, die in unseren heimischen Wäldern, insbesondere in den Baumkronen leben. Die Tiere ernähren sich sehr vielseitig. Nüsse gehören definitiv zu ihren bevorzugten Nahrungsmitteln, allerdings nicht alle Nüsse! Hier erfährst du, wie du Eichhörnchen richtig füttern kannst.
Eichhörnchen lieben Nüsse, sie sind aber auch an Früchten interessiert, die im Wald zu finden sind. Zum Schrecken Vieler, sogar von kleinen Vögeln – die kleinen Nager sind nämlich auch als Nesträuber bekannt.
Im heimischen Garten können Sie Eichhörnchen mit Folgendem füttern:
Früchte (z. B. Rosinen), Beeren, Haferflocken und Esskastanien können in Maßen (!) beigemischt werden. Die Nahrung kann am besten in einem Eichhörnchen Futterhaus angeboten werden.
Auf keinen Fall füttern sollten Sie:
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Für das beste Eichhörnchenfutter, welches sich bedenkenlos zum Eichhörnchen Füttern verwenden lässt, sollte man sich den Lebensraum von Eichhörnchen genauer anschauen. Die Tiere leben in unseren heimischen Wäldern, dort wachsen auf natürliche Art und Weise verschiedene Nüsse in Schalen, wie Walnüsse, Haselnüsse, Zirbelnüsse usw. und verschiedene Früchte wie Eicheln, Bucheckern oder Kastanien. Auch ein wilder Obstbaum sowie Pflanzen und Pilze können vorkommen.
Vorrangig haben sich die Tiere auf Nüsse und Samen spezialisiert, weshalb wir empfehlen, ihnen derartiges Futter als Nahrungsunterstützung bereitzulegen. Daneben sind auch kleine Insekten interessant für Eichhörnchen. Getrocknete Soldatenfliegenlarven oder Mehlwürmer dienen den Tieren als proteinreiche Nahrungsergänzung und können ebenfalls zugefüttert werden.
Die restlichen Nahrungsmittel besorgen sich die Tiere auch gerne selbst im Wald, schließlich wird beim Zufüttern mit einer Futterstelle auch nicht die komplette Nahrungssuche der Tiere ersetzt.
Eichhörnchen essen am liebsten Nüsse und Waldfrüchte, aber auch Insekten. Die Tiere können Schalenfrüchte mit ihren scharfen Zähnen selbst aufknacken. Auch Früchte und Beeren futtern die Nagetiere hin und wieder – sie sollten aber wegen des hohen Zuckergehalts eher selten angeboten werden.
Eichhörnchen lieben Nüsse – dieses Vorurteil ist tatsächlich wahr! Mit Walnüssen, Haselnüssen oder sogar Zirbelnüssen kann man Eichhörnchen füttern. Die Nager halten sich nicht ohne Grund gerne in der Nähe von Walnussbäumen oder Haselnusssträuchern auf.
Die Nüsse können einfach mit Schale angeboten werden, das Schälen ist nicht unbedingt notwendig. Geschälte Nüsse können im Gegenteil schneller schimmeln und das kann gefährlich für die Tiere werden. Der einzige Vorteil bei geschälten Nüssen liegt darin, dass junge Eichhörnchen mit noch schwachen Zähnen auch gut und einfach an das Futter kommen.
Eichhörnchen sind zudem sehr an Samen und Körnern wie Sonnenblumenkernen, Bucheckern, Eicheln, Kastanien oder Tannenzapfen interessiert. Diese können das Futterangebot ergänzen.
Eichhörnchen können auch mit einfachen Früchten gefüttert werden. Trockenfrüchte sind dabei etwas vorteilhafter, da sie nicht so schnell schimmeln wie beispielsweise frisches Obst oder Gemüse. Frisches Obst wie Äpfel oder Weintrauben sollte man den Tieren wegen des hohen Zuckergehalts auch nur in Maßen anbieten.
Bitte auch darauf achten, dass es sich um natürliche Früchte handelt, also nicht gezuckerte oder gesalzene Produkte. Solche Produkte kommen nicht in der Natur vor und sind nicht für den Verdauungstrakt der Tiere ausgelegt. Erspare dem Eichhörnchen bitte Bauchschmerzen und andere Folgen einer unpassenden Ernährung!
Eichhörnchen sind an das Leben im Wald angepasst und fressen auch gerne verschiedene Pilze und Knospen von Blumen und Pflanzen. Die klugen Nagetiere hängen teilweise sogar gesammelte Pilze zum Trocknen an Bäumen auf! Anschließend werden sie gehortet oder direkt verspeist.
Im heimischen Garten ist es aber besser, Nüsse und Samen zum Eichhörnchen Füttern zu verwenden – denn damit kann man weniger falsch machen! Glücklicherweise sind viele giftige Pilze und Pflanzen für Eichhörnchen jedoch ungefährlich, weil sie einen sehr kurzen Verdauungstrakt besitzen. Dadurch wird das Gift früh genug wieder ausgeschieden, bevor es den Körper der Tiere angreifen kann.
Achtung: Niemals Mandeln zum Eichhörnchen Füttern verwenden! Die Blausäure in den exotischen Nüssen ist giftig für die Tiere und kann für sie schnell gefährlich werden! Nussmischungen sollten daher genauestens auf Mandeln, aber auch Erdnüsse untersucht werden.
Erdnüsse sind weniger giftig für die Tiere, vertragen sich aber nicht gut mit ihrem Verdauungstrakt. Bitte auch bei mandel- und erdnussfreien Nussmischungen auf Spuren von den beiden Nusssorten achten. Es kann durchaus vorkommen, dass in derselben Fabrik auch Mandelmischungen abgefüllt werden, so verirren sich schnell auch Stückchen in die angeblich freie Nussmischung.
Wenn du den Tieren helfen möchtest ist es wohl das Beste, ihnen natürliche Nahrung in Form von Samen und Nüssen in einer sicheren Futterstation bereitzulegen.
Sicher ist eine Eichhörnchen Futterstation, wenn sie hoch genug hängt, sodass Fressfeinde wie Fuchs, Wiesel, Katzen oder Hunde nicht zu einfach herankommen. Hier erfährst du mehr zu unserem artgerechten und sicheren Eichhörnchen Futterkasten ohne schwere “Genickbruch-Klappe” und ohne scharfkantige Glasscheibe.
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